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Paderborn (hakl/red). Bald schon könnte der alte Präsident auch der neue sein. In Paderborn verdichten sich die Gerüchte um eine Rückkehr Wilfried Finkes auf den Chefsessel des frisch gebackenen Zweitliga-Aufsteigers SC Paderborn. Am Pfingstmontag riefen 10.000 Fans auf dem Rathausplatz seinen Namen und Finke feierte mit Spielern und Funktionären auf der Bühne. Doch schon vor der Aufstiegsfeier deutete sich an, dass Finke wieder Verantwortung übernehmen will.
Auch sein Nachfolger Peter Evers hätte nach eigener Aussage kein Problem damit, Finke wieder den Vortritt zu lassen. Schon kurz nach dessen Rücktritt am 27. April hatte Evers verlauten lassen, dass er daran arbeiten werde, den Möbel-Unternehmer wieder zurückzuholen, "in welcher Funktion auch immer".
Am Montag hatte Finke geäußert, dass er sich im Klub nicht aufdrängen wolle, sondern dass es Aufgabe der Vereinsgremien sei, das weitere Vorgehen abzustimmen. Wie sich der Aufstieg auf das Sponsoring-Engagement Finkes beim Klub auswirkt, ist noch unklar.
Rücktritt nach Negativ-Serie
Als offizielle Begründung für seinen Rücktritt hatte der 57-Jährige Ende April angegeben, dass er von der Mannschaft enttäuscht sei. Die damalige 0:2-Niederlage bei Eintracht Braunschweig und eine vorangegangene Negativ-Serie hatten den sicher geglaubten Aufstieg in Gefahr gebracht. Finke wollte seinen Rücktritt damals auch als Weckruf für den Klub verstanden wissen.Am Pfingstwochenende hatte sich das Team von Trainer André Schubert in den Relegationsspielen mit zwei 1:0-Siegen gegen den VfL Osnabrück den Zweitliga-Aufstieg gesichert.


















