Paderborn (red/jov). Möbel-Unternehmer Wilfried Finke ist wieder Präsident des SC Paderborn. Wie der frisch gebackene Zweitligist am Montag bekannt gab, wurde der 57-Jährige auf Antrag des Präsidiums vom Aufsichtsrat wieder als Präsident ernannt. Die übrigen Mitglieder des Präsidiums wurden bestätigt. Finke, war am 25. April nach der Drittliga-Niederlage in Braunschweig, zurückgetreten. Seine Rückkehr an die Vereinsspitze hatte sich nach dem Aufstieg am Pfingstwochenende angedeutet.
In den vergangenen sechs Wochen hatte Vizepräsident Peter Evers die Geschicke des Klubs gelenkt. Unter seiner Führung kam es zum Trainerwechsel von Pavel Dotchev zu André Schubert, der den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen konnte.
"Nach der Aufstiegsfeier mit 10.000 Fans auf dem Rathausplatz erhielt ich von Wilfried Finke das Signal, dass er unter bestimmten Bedingungen wieder bereit sei, Verantwortung zu übernehmen", erläutert Evers. Bei einer weiteren Zusammenkunft mit den Präsidiumsmitgliedern Peter Evers, Josef Ellebracht und Martin Hornberger gab Finke die endgültige Zusage, als Präsident zurückkehren zu wollen. "Damit ist meine Mission an der Spitze des Vereins beendet. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit im Präsidium", betont Evers.
Gaetano Manno unterschreibt für zwei Jahre
Als Präsident ist Wilfried Finke wieder zentraler Entscheidungsträger und Repräsentant des Vereins. Er wird unterstützt von drei Vizepräsidenten, die eindeutige Aufgabenschwerpunkte haben. Peter Evers kümmert sich um den sportlichen Bereich und fungiert als Bindeglied zur Mannschaft, Josef Ellebracht verantwortet die weitere Standortentwicklung rund um das Stadion, und Martin Hornberger leitet hauptamtlich als Geschäftsführer die Geschäftsstelle des Vereins. Wie berichtet, bleibt Finke auch Hauptsponsor des Vereins.
Neues Gesicht | FOTO: SC PADERBORN
Der SC Paderborn hat außerdem seinen ersten Neuzugang für die zweite Liga bekannt gegeben. Gaetano Manno, der zuletzt beim VfL Osnabrück unter Vertrag stand, wechselt zu den Domstädtern. Der 26-Jährige bestritt 33 Zweitliga-Spiele für den VfL. In der Relegation konnte Manno wegen eines Ermüdungsbruchs nicht auflaufen. Beim SCP unterschrieb der Deutsch-Italiener einen Zwei-Jahres-Vertrag.
Wenn ein Präsident erst den Karren in den Dreck laufen und sich dann nach Wochen wiederwählen lässt ist das für mich nicht nachvollziehbar. Wenn der gute Mann nicht soviel Kohle hätte, würde niemand mehr mit ihm reden wollen. Tolle Moral...