Es ist zwar nicht gerade so, dass die Geschichte der Fußball-Bundesliga neu geschrieben werden müsste, doch die Partie des SC Paderborn gegen Arminia Bielefeld hat es am Montagabend deutlich gezeigt: Profi-Fußball "made in OWL" ist ein Erfolgsmodell, auf das die Region stolz sein kann.
50.000 Tickets hätte der SCP verkaufen können, 15.000 Fans waren da und erlebten nach vierzehneinhalb Jahren das erste Punktspiel der Teams in einem Stadion-Schmuckkästchen, von dem Paderborner Anhänger vor Jahren nicht zu träumen gewagt hätten. Dabei sahen sie Mannschaften, die beiden Fan-Lagern derzeit richtig Spaß machen und die Marke Ostwestfalen quer durch die Republik tragen
In Paderborn geht es seit der Amtsübernahme von Andre Schubert genauso bergauf wie in Bielefeld mit dem Neustart unter Thomas Gerstner. Dass die Bielefelder dabei das Derby gewinnen, muss echte Paderborner zwar im ersten Moment ärgern, darf aber kein Grund für zuviel Gram sein. Immerhin hat der Finke-Klub in der laufenden Spielzeit schon Teams wie Karlsruhe, Cottbus und Rostock besiegt, sich Respekt in der Liga erarbeitet und liegt beim Punktestand absolut im Soll.

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Auch wenn nach diesem Derby vielleicht nicht alle deutschen Fußball-Fans umgehend Mitgliedschaften beim SC Paderborn oder bei Arminia Bielefeld beantragen, so wird solch ein Spiel dennoch seine positive Außenwirkung nicht verfehlen. Genauso wichtig ist das Derby als Identität stiftendes Mittel in die gesamte Region hinein. Schließlich haben sich die Klubs dank Fleiß und Beharrlichkeit jede Menge Achtung erarbeitet, auf die Ostwestfalen mit Recht stolz sein kann. Arminia und der SCP sind echte Werbeträger für einen ganz besonderen Exportschlager der Region: Erfolgsgeschichten "made in OWL".


















In OWL gibt es nur einen Verein mit Tradition und gewaltigem Anhang und das ist der D.S.C. ARMINIA BIELEFELD.