Paderborn. Für den Fußball-Zweitligisten SC Paderborn hätte es zweifelsohne noch schlimmer kommen können. Mit Sören Gonther, Florian Mohr und Markus Krösche hatten das Freitagspiel gegen Union Berlin (3:2) gleich drei Defensivkräfte verletzt vorzeitig beenden müssen. Ausgiebige Untersuchungen am Montag haben nun für Klarheit gesorgt: Innenverteidiger Sören Gonther fällt für den Rest der Saison mit einem Kreuzbandriss aus und wird bereits am Mittwoch bei dem gebürtigen Paderborner Mediziner Professor Dr. Michael Strobel in Straubing operiert.
Live-Chat mit Born und Hornberger
Fußball-Fans, aufgepasst: Treffen Sie am morgigen Dienstag zwei der Väter des Erfolges beim Zweitligisten SC Paderborn. Sportmanager Michael Born und der geschäftsführende Vizepräsident Martin Hornberger stehen von 13 bis 14 Uhr exklusiv im Live-Chat auf nw-news.de zur Verfügung. Löchern Sie die Entscheider mit allen Fragen rund um einen möglichen Aufstieg und dessen Auswirkungen für Verein und Umfeld. Zum Chat geht es morgen ab 13 Uhr über: www.nw-news.de/scp
Hoffnung dagegen besteht bei Gonthers Nebenmann Florian Mohr. Er trug aus dem Berlin-Spiel eine Prellung am Knie davon, plagt sich aber auch noch mit einem Faserriss in der Bauchmuskulatur herum. "Ob es für das Fürth-Spiel am Sonntag reicht, müssen wir einfach abwarten", sagte Manager Sport Michael Born nach Bekanntgabe der Diagnose.
Entwarnung gibt es im Fall Markus Krösche. Leicht erkältet, aber beschwerdefrei im Oberschenkel, wird er im Laufe der Woche wieder ins Training einsteigen können. Die Nachricht vom Kreuzbandriss bei Sören Gonther sorgte beim aktuellen Tabellendritten natürlich erst einmal für ein Stimmungstief.
Gonther mit Kreuzbandriss: Rückschlag im Aufstiegskampf?
"Die persönliche Situation für Sören ist für mich jetzt erst einmal das Schlimmste. Das zu verdauen, dauert bestimmt ein, zwei Tage", sagte SCP-Trainer Roger Schmidt, der den Ausfall Gonthers natürlich als Schwächung seiner Elf einstuft. Trotzdem sei die Ausgangsposition für den SCP nach wie vor blendend und "wir fahren trotz der Personalsorgen nach Fürth, um das Beste daraus zu machen."
Sollte aber im schlimmsten Fall auch Mohr in Fürth nicht spielen können, würde dies den Trainer nicht ratlos machen. "Es gibt immer Lösungen und man muss schauen, welche Qualitäten die einzelnen Spieler haben. Über kurze Phasen lässt sich das immer kompensieren", ist sich Schmidt sicher.