Lauterns Idrissou egalisiert Eigentor seines Teamkollegen Jessen zum 1:1-Endstand
Paderborn. Eine Achterbahnfahrt der Emotionen und ein kurioses Ergebnis. Ein Eigentor sowie eine fragwürdige Elfmeter-Entscheidung. Zwei Lauterer Treffer und doch ein verdienter Punktgewinn für den SC Paderborn. Das insgesamt siebte Aufeinandertreffen zwischen Ostwestfalen und Pfälzern endete jetzt zum vierten Mal in der Historie remis. Leon Jessens Kopfball in die eigenen Maschen (57.) und ein von Mo Idrissou verwandelter Strafstoß (67.) sorgten am Samstag in der Benteler-Arena für ein leistungsgerechtes 1:1 (0:0)-Unentschieden.
Der 1. FC Kaiserslautern blieb somit auch am 13. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga weiterhin ungeschlagen, der SCP hatte zum fünften Mal in Folge nicht verloren. Wesentliche Fakten, die nach Spielschluss von beiden Teams insgeheim gefeiert wurden. Lediglich die noch länger anhaltenden Diskussionen um eine mutige Elfmeter-Entscheidung des Referees störten den Burgfrieden dann doch ein bisschen.
"Eine Frechheit", kommentierte Paderborns "Übeltäter" Lukas Kruse nach Spielschluss den Pfiff von Guido Winkmann aus der 67. Spielminute. "Für mich ein klarer Elfer, das hat der Schiri gut gesehen", erklärte stattdessen der "Gefoulte". Nach einer 1:1-Situation mit dem SCP-Keeper fiel Albert Bunjaku im Sechzehner, der Unparteiische zögerte keine Sekunde und Mo Idrissou verwandelte sicher. Ob tatsächlich ein vom Schlussmann verursachter Fußkontakt vorgelegen hat, darüber konnte selbst die Zeitlupe anschließend keine konkreten Aufschlüsse geben. Wohl aber das Mienenspiel des Lauterer Angreifers. Dem Kapitän der Roten Teufel wollte das diabolische Grinsen beim Erklärungsversuch nämlich partout nicht von den Backen weichen.
Während sich anschließend auch Paderborns Manager Michael Born der Meinung des Torhüters heftig protestierend anschloss, war dem betroffenen Cheftrainer keinerlei Schiedsrichter-Schelte zu entlocken. Der habe das "so entschieden, damit müssen wir leben", blieb Stephan Schmidt ("Natürlich sind wir heute angetreten, um Lautern die erste Niederlage beizubringen") betont sachlich.
Vielmehr konzentrierte sich der Coach auf die positiven Begleiterscheinungen. Schließlich habe sein Team den Beweis abgeliefert, inzwischen "auch gegen eine Spitzenmannschaft mithalten zu können", analysierte der 36-Jährige eine Partie, in der sich seine Mannschaft im ersten Durchgang zwar keine Torchance erspielt hatte, nach dem Wechsel allerdings wesentlich mehr Zug zum Tor entwickelte. Belohnt wurde dieser Aufwand schließlich mit Jessens Eigentor zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung (57.). Paderborns Angreifer Deniz Naki stand dem Lauterer in dieser Szene allerdings einschussbereit auf den Fersen. Vornehmlich über die linke Seite sorgte das Dreieck um Daniel Brückner, Mario Vrancic und Tobias Kempe in den zweiten 45 Minuten für Wirbel, während Alban Meha auf der rechten Außenbahn äußerst blass agierte.
Allerdings konnten die Platzherren auch aus dem 21-minütigen Überzahlspiel (Rot für Denis Linsmayer, 69.) kein weiteres Kapital schlagen. In der Schlussminute hielt SCP-Keeper Kruse den verdienten Punkt mit einer Glanztat gegen den eingewechselten Hendrick Zuck fest.
dann sieht es bei Dir ja echt traurig aus das Du noch keine andren Usernamen hast.
Ich habe ausser diesem Usernamen noch einen:
@ chefplaner, hast ja nichts dagegen, oder?
Ich gehe davon mal aus, das Du damit auch zurecht kommen wirst!