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08.12.2012
SC Paderborn hält Hertha auf Aufstiegskurs
SC Paderborn - Hertha BSC 0:1 (0:0)

Zweikampf | FOTO: DAPD

Paderborn (-sg-). Durch ein Tor von Ramos gewann Hertha BSC beim SC Paderborn und bleibt auf Aufstiegskurs in der 2. Fußball-Bundesliga. Paderborn war vor 9.416 Zuschauern die gesamte Partie über ebenbürtig, hat alles gegeben, scheiterte letztendlich aber an der individuellen Klasse des Aufstiegsaspiranten.

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"Es war ein sehr intensives Spiel. Paderborn hat uns alles abverlangt. Dieser Sieg war sehr wichtig, wir haben uns für den Aufwand belohnt", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay, der früher beim SCP auf der Bank gesessen hatte.

Zur Halbzeit stand es zwischen dem SC Paderborn und Hertha BSC torlos. Das Spiel war von vielen Fouls im Mittelfeld geprägt, Schiedsrichter Stieler zeigte viermal die Gelbe Karte. Dadurch entstand auf beiden Seiten kein wirklicher Spielfluss. Die erste gute Chance hatten die Hausherren nach einer Standardsituation, doch Bertels scheiterte an Kraft (13.). Berlin tat sich lange Zeit schwer. Die beste Gelegenheit hatten die Ostwestfalen: Vrancic traf allerdings nach gutem Konter den Ball nicht richtig (45.+2).

Trainer Luhukay schien seiner Truppe in der Kabine einiges mit auf den Weg gegeben zu haben. Die Herthaner spielten nach Wiederanpfiff ruhiger nach vorne und gaben den Ball nicht mehr so schnell her.

Hertha ging mit der ersten klaren Torchance und nach der einzigen wirklichen Unachtsamkeit der Paderborner Hintermannschaft in Front: Vrancic spielte in der 65. Spielminute 20 Meter vor dem eigenen Tor einen Pass genau in die Füße von Niemeyer. Der Kapitän sah im Strafraum den freien Ramos. Der Kolumbianer legte sich anschließend den Ball an Zeitz vorbei und traf aus zehn Metern ins kurze Eck.

Sechs Minuten zuvor hätte der SCP allerdings in Führung gehen müssen: Vrancic legte den Ball von der linken Seite klug in den Rücken der Abwehr. Meha lauerte an der Strafraumgrenze und zog direkt ab. Brooks fälschte den Ball unglücklich mit dem Rücken ab, doch sein Keeper riss die Arme hoch und pariert mit einem tollen Reflex zur Seite.

Und auch der verdiente Ausgleich blieb den Paderbornern verweht. Die Hausherren warfen in der Schlussphase alles nach vorn. In der 80. hielt Freistoßspezialist Meha aus 25 Metern direkt drauf. Das Leder flatterte, Kraft sah dabei unglücklich aus. Der Keeper hatte Glück, dass der Schuss an der Unterkante der Latte landete und deutlich vor der Linie wieder aufkam.

Fans beider Mannschaften haben sich vor dem Spiel zusammengeschlossen und mit einem Fußmarsch gegen das Sicherheitskonzept der DFL demonstriert. Der Weg ging vom Hauptbahnhof bis zum Stadion. Rund 1.000 Fans sollen teilgenommen haben.

SC Paderborn - Hertha BSC Berlin 0:1 (0:0)

Paderborn: Lück - Demme, Gulde, Strohdiek, Brückner - Krösche (76. Naki), Zeitz - Meha, Mario Vrancic, Bertels (76. Philipp Hofmann) - Yilmaz.
Berlin: Kraft - Ndjeng, Lustenberger, Brooks, Bastians - Niemeyer, Kluge - Allagui (87. Wagner), Ronny (69. Hubnik), Sahar (76. Knoll) - Ramos.
Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)
Tor: 0:1 Ramos (65.)
Zuschauer: 9.416
Gelbe Karten: Brückner (4), Yilmaz (2), Meha (4), Bertels (5), Zeitz (4) - Ronny (3), Lustenberger (2), Kraft

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SC Paderborn - Hertha BSC Berlin 0:1
 
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Kommentare
wer sich noch an Pavel Dotchev Fussballgott erinnern kann, wird sich über die Wechselspiele eines Stephan Schmidt gar nicht erst aufregen. ich traue ihm den Klassenerhalt zu! das wird schon. so schlecht wie einige die Stimmung machen, ist es, wenn man so Kommentare von den Spielern hört, in der Mannschaft lange nicht. da passt es vom Zusammenhalt! und das liegt dann auch mal positiv am Trainer. nur das erwähnt natürlich sonst keiner.

Leute Leute, jetzt hört mal endlich auf immer alles auf unseren Trainer zu schieben!

Das einzige was klar ist, wir haben seit letzte Woche nur 23 Punkte, zwar nicht schön, aber was soll man da auch machen.

Bochum hat bei DD gewonnen und ich hoffe das wenigsten dort ein Punkt zu holen ist, aber drei Punkte hören sich immer besser an.
Sollte es aber trotzdem daneben gehen, hoffe es aber nicht, dann bleiben es über die Winterpause bei 23 Punkten.

Sollte Pauli aber gewinnen, so rutschen wir ein Tabellenplatz tiefer und Aue wird bestimmt keine acht Tore machen um unseren SCP noch zu überholen.

Ob wir zum Jahresschluß auf dem elftem oder auch auf dem zwölften Platz stehen, heißt noch lange nicht das unser SCP in die Liga drei absteigen wird.

Zum Jahresauftakt werden die Karten neu gemischt
wobei auch unser Trainer gefordert wird und das sind die Fakten!

@ Südtribüne: es gibt keinen Grund den Trainer schon zu danieder zu machen. unser Anspruch kann es nur sein, Platz 15 +x zu erreichen, und da liegenwir noch voll im Soll! sicher gab es auch schon einige schlechte Spiele in den letzten Wochen, aber das Spiel am SA gehörte sicher nicht dazu. das beweist doch dass unser Schmidt noch die Mannschaft erreicht. ausserdem gibt es auch in PB in jedem Spiel 8 bis 10.000 Trainer, die sich anmaßen, perfekter als der Cheftrainer selbst zu sein. Ich fand es gut, dass der Trainer zwei Spieler für den Sturm gebracht hat! das hat Wirkung gezeigt! den Kempe habe ich mir allerdings auch mal öfters gewünscht, aber auch da der Schmidt schon seine Gründe haben!

@ leo-armine: sehe ich genauso! zustimmung

ich war das erste Mal seit mehreren Spielen mal wieder voll zufrieden mit der Leistung des SCP! und dass trotz einer 0:1 Niederlage! die Leistung hat gestimmt,und vor allem, die Einstellung! es war keinesfalls an der Grenze des Erlaubten (Ausnahme Brückner 1x), sondern einfach ein aggressives aber fairers Spiel mit 100% Einsatz. selbst die letztens oft gescholtenen Meha und Krösche waren mit voller Pulle dabei.wenn die Mannschaft immer So auftritt, mache ich mir keine größeren Sorgen!

@caro: da bin ich anderer Meinung bzgl. Herrn Schubert. Wer gesehen hat, wie Brückner, Strohdiek, … (eben die, die noch zu seiner Trainerzeit gespielt haben) freundlich unseren Ex-Trainer begrüßt haben, so kann nicht alles schlecht gewesen sein. Das viele Spieler ihm damals gerne nach Hamburg gefolgt wären (2 auch sind) und nahezu alle Leistungsträger (die meisten ablösefrei) der Fast-Aufstiegsmannschaft und auch R. Schmidt aus dem Verein geflüchtet sind, so muss ich mich fragen, ob der SCP vielleicht doch nicht nur als Karrieresprungbrett fungiert, sondern nicht länger zu ertragen ist. Ich würde ihn hier gerne wieder sehen. Der FC St. Pauli hatte kein Trainer- sondern Abschlussproblem, wie man gestern wieder deutlich sehen durfte und die aktuelle SCP Spielweise erinnert mehr an Chaostheorie-Forschung als an Fußball. Wir können aber auch gerne noch warten bis wir dann wieder mit 5000 Leuten im Stadion stehen, denn eine Fanbindung hat hier nicht stattgefunden.



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