Sonnabend, 26.05.2012
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17.09.2011
BIELEFELD
Lokalmatadore triumphieren beim NW-Stadtlauf
Mit Fotostrecken und allen Ergebnissen
VON JAN RÖSSMANN

Startschuss | FOTO: JAN RÖßMANN

Bielefeld. Rund 3.600 Läufer sind am Samstagmorgen in Bielefeld zum NW-Stadtlauf und zum Sparkassen-Marathon angetreten. Los ging es ab 8.30 Uhr vom Rathaus durch die Innenstadt. Anschließend liefen die Teilnehmer über den Stadtteil Gadderbaum durch Ummeln bis zum Ziel in Bielefeld-Quelle. Angefeuert von tausenden Zuschauern am Streckenrand erlebten sie ein einzigartiges Sportfest, immerhin war es der erste Marathon in Bielefeld seit 29 Jahren. Trotz der langen Marathon-Abstinenz kamen die schnellsten Langstreckenläufer sogar aus der Region.

Info

Zu den Ergebnissen


Panoramabild des NW-Stadtlaufes

Konrad Schulz war der schnellste Marathon-Mann. "Vor allem wegen des Windes war es ein hartes Rennen", sagte der Bielefelder nach 2:37:20 Stunden. Zweiter wurde Oliver Reins, der ebenfalls aus Bielefeld stammt und nur sieben Sekunden hinter dem Sieger über die Ziellinie kam. Der Doppelsieg der Lokalmatadoren kam nicht überraschend, da beide Ostwestfalen einige Streckenteile von unzähligen Trainingsläufen gut kennen. "Auch deshalb, weil die Strecke vor meiner Haustür liegt, bedeutet mir der Sieg sehr viel", so Gewinner Schulz.

Die erste Frau im Marathon-Ziel stammt ebenfalls aus Bielefeld - Kirsten Heckmann vom SV Brackwede siegte in 2:52:28 Stunden. "An der Strecke und im Ziel herrscht grandiose Stimmung", sagte NW-Geschäftsführer Wolfgang Kaeller: "Das ist wie ein kleiner Berlin-Marathon." Etwa 500 Teilnehmer traten über die Marathonstrecke an, rund 1.400 über die Halbmarathonstrecke, die restlichen Sportler nahmen die vier mal 10,5-Kilometer-Staffel oder den 10-Kilometer-Lauf in Angriff.

Video

Auf nw-news.de sehen Sie jede Menge Fotos der Vorbereitunges, des Starts, von der Strecke und aus dem Zielbereich. Die Online-Redaktion hat die Bilderserien zur besseren Übersicht in einzelne Abschnitte unterteilt.

Vielleicht entdecken Sie sich selbst oder einen Bekannten auf den mehreren hundert Fotos? Klicken Sie einfach mal rein.


Info: Siegerinnen und Sieger einer Altersklasse, die ihren Pokal nicht im Ziel abgeholt haben, werden in der kommenden Woche schriftlich von der Neuen Westfälischen benachrichtigt.

Fotostrecke
 
Klicken Sie auf ein Foto, um die Fotostrecke zu starten (2038 Fotos).




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Kommentare
Leider wird hier nicht erwähnt das aufgrund der "guten" Organisation viele Autos inclusive Krankenwagen stundenlang eingesperrt wurden. Der Zeitplan und die Liste der Straßensperrungen waren fehlerhaft, Fahrzeuge wurden in gesperrte Bereiche eingeleitet. Es wurden deshalb Sondereinsätze der Polizei nötig. Die Organisation und das THW waren bei der Situation völlig hilflos.

@Nils: Wenn es geregnet hätte, hätte man dort Pavillons aufgestellt. Das hat mir zumindest ein Streckenposten gesagt. Und die Wechselzone näher ma Ziel positionieren, wie soll das gehen? Dann passen doch die einzelnen Laufstrecken nicht mehr? Oder bin ich auf dem Holzweg.

Läuferin: Warum wird im Läuferflyer auf die Nutzung der umliegenden Parkhäuser hingewiesen, wenn diese (z.B. Parkhaus Hermannstr.) dann um 7:15 Uhr noch geschlossen haben? Welche Intension verfolgen denn die Veranstalter wohl damit?? Ebenso waren für die Zahl der gemeldeten Läufer zu wenig Toiletten vor Ort.
Positiv anzumerken: der Rundkurs war schöner zu laufen als erwartet.

Im Ganzen mag der Lauf ja gut organisiert gewesen sein. Der Staffellauf war allerdings ziemlich schlecht geplant. Erst mal war die Wechselzone kaum zu finden, lag völlig in der Pampa und konnte nur über die Laufstrecke erreicht werden. Ziemlich blöd, wenn der erste Läufer stundenlang im Wald stehen muss, bzw. 20 Minuten über die Laufstrecke zum (unausgeschilderten) Ziel, finden muss um dort den Kleiderbeutel zu holen. Mal gut, dass das Wetter super war und wir da nicht im Regen stehen mussten. Eine Wechselzone nahe am Ziel kann doch nicht so schwer zu organisieren sein... Dann tauchen in der Wertung keine Zwischenzeiten auf... Das alles für 24! € pro Teilnehmer, geht gar nicht.

1.900 Fotos? Ja, so ist das im "digitalen Zeitalter": Masse statt Klasse!



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