Paderborn. Die 2. Basketball-Bundesliga (ProA) wird in dieser Serie erstmals in den Play-Offs entschieden. Für diese Runde qualifizieren sich die besten acht Teams. Die Webmoebel Baskets Paderborn haben gute Chancen. Die könnten sich mit einem Heimsieg über Erdgas Ehingen (Samstag, 19.30 Uhr) noch verbessern. An Jefferson Mason soll das Vorhaben nicht scheitern.
Denn der 23 Jahre alte US-Amerikaner möchte nur zu gern im dritten Jahr in Folge in die Stichkämpfe. 2010 und 2011 schaffte der 1,98-Meter-Mann mit seinen Mavericks von der Minnesota State University den Sprung in die Endrunde der College-Divison 2 und lieferte zum Saison-Höhepunkt jeweils richtig gute Leistungen ab.
"Ich weiß, was in der Situation auf mich zukommen würde. Und ich wäre wirklich gern dabei", sagt Mason, der sich in seinem ersten Profijahr im deutschen Basketball immer besser zurechtfindet.
Der Mann aus Minnesota
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"Jefferson ist in den letzten Wochen deutlich konstanter geworden. Es war für ihn auch sicher nicht einfach, seine Rolle zu finden", sagt Trainer Thomas Glasauer über den Forward, der in seinem College-Team eine herausragende Rolle spielte und sich bei den Baskets ein- und auch unterordnen musste.
Mason sei variabler geworden und beweise auf dem Feld auch mehr Geduld, erklärt Glasauer und lobt die individuelle Klasse seines Schützlings: "Im Eins-gegen-Eins ist Jefferson kaum zu verteidigen".
Der Mann aus Minnesota aber fühlt sich im Paderborner Team wohl. "Ich mache auch die kleinen Dinge gern", sagt Mason, der im Schnitt mehr als sieben Abpraller fängt und so aktuell die Baskets-Reboundstatistik anführt. In einer wichtigen Kategorie aber besitzt der US-Boy noch Nachholbedarf. Mit einer Quote von 61 Prozent ist Mason der schlechteste Freiwerfer im Team. "Da fehlt es mir manchmal an der Konzentration. Das muss ich unbedingt verbessern", erklärt der Rookie und hat dabei auch schon die Play-Offs im Blick: "Wenn es dann darauf ankommt, muss man die Freiwürfe treffen." Der Mann spricht aus Erfahrung.