Paderborn. Die Webmoebel Baskets Paderborn haben in der Rückrunde der 2. Basketball-Bundesliga (ProA) bislang vier Spiele absolviert. Die Partie in Karlsruhe wurde verloren, die folgenden drei Begegnungen gewonnen. Bei den wichtigen direkten Vergleichen liegen die Baskets gegen Karlsruhe, Homburg, Crailsheim und Ehingen nun nach jeweils zwei Spielen sämtlich vorn. Beim Spiel in Chemnitz (Samstag, 19 Uhr) soll auch der fünfte Rückrundengegner im direkten Duell abgehängt werden.
"Natürlich schauen wir auf den direkten Vergleich. Der ist unser Minimalziel", sagt Baskets-Cheftrainer Thomas Glasauer vor der Partie bei den 99ers, die das Hinspiel an der Pader mit 81:93 verloren hatten. Bei der Qualifikation für die Play-Off-Plätze käme diesen Vergleichen möglicherweise eine entscheidende Rolle zu, betont der Baskets-Coach und weist auf das dichtgedrängte Mittelfeld der Liga hin. Dort ist der Tabellendritte Crailsheim dem Rang-Zwölften Cuxhaven nur um vier Siege voraus. Die Teams auf den Plätzen sechs bis neun liegen nach Niederlagen sogar gleichauf.
Paderborns primäres Ziel in Chemnitz ist jedoch ein Sieg. "Wenn wir gewinnen, zählen wir endgültig zu den Topteams", verspricht Glasauer seinen Mannen die entsprechende Belohnung und verlangt hohen kämpferischen Einsatz. Rein spielerisch werde man die Aufgabe bei den in eigener Halle stets bedingungslos fightenden 99ers nicht lösen. So können die Paderborner auch schon für das nächste Heimspiel üben. Dann kommt der USC Heidelberg. Der gewann in der Hinserie mit 113:93. Der direkte Vergleich wird nicht einfach.