Kriminalfilm, Frankreich 1985,
Regie:
Maurice Pialat,
Buch:
Catherine Breillat,
Maurice Pialat,
Sylvie Danton und Jacques Fieschi,
Kamera:
Jacques Loiseleux und Luciano Tovoli,
Musik:
Henryk Mikolaj Górecki,
Produzent:
Emmanuel Schlumberger.
Mit:
Gérard Depardieu,
Sophie Marceau,
Richard Anconina,
Pascale Rocard,
Sandrine Bonnaire,
Franck Karoui,
Jonathan Leïna,
Jacques Mathou,
Bernard Fuzellier,
Meaachou Bentahar.
Mangin (Gérard Deparideu) kann den Reizen der schönen Lydie (Sandrine Bonnaire) nicht widerstehen |
Drogenfahnder Mangin lebt nur für seinen Beruf. Sein Freund, der Anwalt Lambert, holt seine Klienten schneller aus dem Gefängnis heraus, als sie hineingekommen sind. Als Mangin zwei von Lamberts Klienten wegen Drogenhandels verhaftet, kann dieser die undurchsichtige Noria herauspauken, während der Tunesier Simon im Knast landet. Allerdings hat sich Mangin in der Zuschenzeit in die schöne Noria verliebt...
Unter Verzicht auf äußere Aktionen und genreübliche spekulative Szenen beschreibt Maurice Pialat in seinem hervorragend besetzten und zutiefst irritierenden Psychogramm einen Polizisten auf der Suche nach Identität und Geborgenheit, seine innere und äußere Verstrickung in das anziehend-gefährliche Kriminellen-Milieu. Gérard Depardieu in der Rolle des raubeinigen Drogenfahnders Mangin zeigt in diesem subtilen Kammerspiel die gesamte Palette seines darstellerischen Könnens. Er mimt dabei ebenso überzeugend den verlässlich-unbestechlichen, knallharten Bullen, wie auch den ambivalenten und einsamen Zweifler.
Foto: ZDF