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Inzwischen waren jedoch auch TV-Produzenten auf sie aufmerksam geworden, und schon bald gab sie ihr TV-Debüt in der Coming-of-Age-Serie "Young Americans" (2000), gefolgt von einem einmaligen Auftritt in der erfolgreichen Krimiserie "Law & Order: New York" (2001). Ihre Erfahrungen aus der Modelszene konnte Michelle Monaghan dann ihrem Filmdebüt "Perfume" nutzen, Michael Rymers desolates Porträt der New Yorker Modelszene. Recht belanglos war auch Adrian Lynes Drama "Untreu" - trotz guter Besetzung wie Richard Gere, Diane Lane, Olivier Martinez. 2002/2003 verkörperte Monaghan in acht Folgen der Erfolgsserie "Boston Legal" die junge Lehrerin Kimberly Woods, bevor sie an der Seite von Michael und Kirk Douglas in der nur wenig überzeugenden Tragikomödie "Es bleibt in der Familie" (2003) von Fred Schepisi zu bewundern war.
Besser war dagegen Monaghans nächstes Projekt, das Drama "Winter Solstice" (2004) mit Anthony LaPaglia und Allison Janney. Erste größere Aufmerksamkeit bei Publikum und Kritik erregte Michelle Monaghan im gleichen Jahr in dem Actionthriller "Die Bourne Verschwörung", in dem Matt Damon, Brian Cox und Julia Stiles zu ihren Leinwandpartnern zählten, gefolgt von dem Scifi-Thriller "Constantine" (2005) mit Keana Reeves und Rachel Weisz. Nach ihrem Durchbruch mit dem oben bereits erwähnten "Kiss Kiss Bang Bang" sah der Kinozuschauer sie etwa als Computer-Expertin in dem hanebüchenen Blödsinn "Mr. und Mrs. Smith" (2005), in Niki Caros Drama "Kaltes Land" (2005) mit Charlize Theron und an der Seite von Tom Cruise in dem belanglosen Action-Geballer "Mission: Impossible III" (2006). Stark ist allerdings ihre Auftritt an der Seite von Jake Gyllenhaal in dem hervorragenden Scifi-Thriller "Source Code" (2011).
Weitere Filme mit Michelle Monaghan: "Nach 7 Tagen - Ausgeflittert", "Gone Baby Gone - Kein Kinderspiel" (beide 2007), "Verliebt in die Braut", "Eagle Eye - Außer Kontrolle" (beide 2008), "Stichtag", "Somewhere" (beide 2010).
Foto: Kinowelt